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Sind  Eltern bedürftig, werden  Kinder zur Unterstützung ihrer Eltern herangezogen.  Der Unterhaltsanspruch des Elternteils richtet sich nach dem Familieneinkommen des Kindes. Verfügt das Kind über kein eigenes Einkommen, hat es gegenüber seinem Ehepartner einen Taschengeldanspruch.  Bisher wurde die Hälfte des Taschengelds für den Elternunterhalt herangezogen.

Der Bundesgerichtshof hat mit Urteil vom 12.12.2012 – XII ZR 43/11, den Elternunterhalt weitgehender begrenzt und entschieden, dass dem Kind von seinem Taschengeldanspruch ein Teil anrechnungsfrei verbleiben kann. Zudem kann das Kind  bis zu 5 Prozent seines sozialversicherungspflichtigen und 25 Prozent seines nicht sozialversicherungspflichtigen Einkommens als Altersvorsorge ansparen. Darüber hinaus hat der BGH für das unterhaltspflichtige Kind Verbesserungen des Wohnvorteils in einer eigenen Immobilie und bei der Heranziehung von Kapitaleinkünften geschaffen.

Etliche unterhaltspflichtige Kinder werden eine Absenkung ihrer Unterhaltspflicht verlangen können.

Eine Neuberechnung könnte sich lohnen.

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